Die Dir-Funktion ist ein echter Tausendsassa: Sie ermöglicht sowohl das Prüfen des Vorhandenseins von Dateien als auch das Ermitteln von Dateien innerhalb eines Verzeichnisses. Dabei gilt es jedoch, einige Klippen zu umschiffen: Anderenfalls treten schnell nicht erklärbare Fehler in Ihrer Datenbank auf. Dieser Beitrag zeigt, wie Sie die Dir-Funktion für verschiedene Anwendungszwecke einsetzen.
Beispieldatenbank
Die Beispiele dieses Artikels finden Sie in der Datenbank 1207_Dir.mdb.
Vorhandensein von Verzeichnissen oder Dateien prüfen
Ein einfacher Aufruf der Dir-Funktion, beispielsweise im Direktfenster des VBA-Editors abgesetzt (zu öffnen mit Strg + G, siehe Bild 1), löst einen Fehler aus:
Dir()
Und das, obwohl IntelliSense die Parameter dieser Funktion bei der Eingabe im Direktfenster in eckigen Klammern anzeigt, was schlicht bedeutet, dass es sich dabei um optionale Parameter handelt (siehe Bild 1).
Bild 1: IntelliSense zeigt die Parameter als optional an
Der Grund ist, dass diese Funktion zumindest beim ersten Aufruf einen Ausdruck für den ersten Parameter erwartet. Hier geben Sie im einfachsten Fall eine leere Zeichenkette an:
Dir(„“)
Dies liefert die erste Datei des aktuellen Verzeichnisses. Welches Verzeichnis hiermit gemeint ist, erfahren Sie durch den Aufruf der Funktion CurDir. Dies liefert beispielsweise folgendes Ergebnis:
CurDir C:\Users\Andre\Documents
Auf das in CurDir hinterlegte Verzeichnis sollten Sie sich jedoch nicht verlassen, sondern stattdessen explizit angeben, auf welches Verzeichnis oder auf welche Datei sich die Dir-Funktion beziehen soll (Sie können natürlich auch die ChDir-Funktion nutzen, um das aktuelle Verzeichnis festzulegen).
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