Bei unseren Access-Audits, wo wir uns die Datenbanken der Kunden immer genau anschauen, fällt uns eines immer wieder auf: Kaum jemand verwendet die Compiler-Direktive Option Explicit. Die meisten wissen noch nicht einmal, wofür diese gut ist. Dabei kann das Weglassen dieser Schlüsselwörter zu großen Problem in Deiner Anwendung führen. Welche das sind und wie Du das Problem löst, zeigen wir in diesem Artikel.
Beispieldatenbank
Die Beispiele dieses Artikels findest Du in der Datenbank VBABasics_WarumOptionExplicitWichtigIst.accdb.
Warum VBA-Module ohne Option Explicit fehleranfällig sind
Wir schauen uns ein einfaches Beispiel an. Dabei weisen wir einer Variablen namens Summe zunächst den Wert 1 zu.
In einer zweiten Zeile addieren wir zur Variablen Summe den Wert 1 hinzu. Das Ergebnis, das wir anschließend im Direktbereich ausgeben, lautet aber immer noch 1 (siehe Bild 1).
Bild 1: Dieser Code liefert einen logischen Fehler.
Der Grund ist, dass wir in der Zeile mit der Addition einen Tippfehler untergebracht haben – statt Summe steht dort Summme.
Wenn im Modul kein Option Explicit gesetzt ist, prüft VBA nicht, ob die Variablen deklariert worden sind, und geht bei Summme von einer neuen Variablen aus, die in diesem Kontext schlicht den Wert 0 hat.
Der vermeintliche Rechenfehler setzt sich an anderen Stellen möglicherweise fort, sodass du am Ende ganz andere Ergebnisse erhältst, als erwartet.
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